Tarifvertrag öffentlicher dienst tv-l urlaub

Viele Postdocs sind als Forscher an einer Universität oder außeruniversitären Forschungseinrichtung beschäftigt. Sie sind also Beamte, und ihr Gehalt unterliegt einem Tarifvertrag. Je nach Institution basiert dies entweder auf dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVoeD) oder dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst in den einzelnen Bundesländern (TV-L). Da das Land Hessen nicht Mitglied der Tarifgemeinschaft der anderen Bundesländer ist, hat es einen eigenen Tarifvertrag für seine Mitarbeiter, den TV-H. Die Mitarbeiterquote ist die häufigste Einkommensoption für Postdocs. Fortgeschrittene Postdocs, die ihren “eigenen Job” haben oder als Junior-Forschungsgruppenleiter arbeiten, werden ebenfalls als Forscher eingestellt. Grundsätzlich ist es auch möglich, ein Stipendium zu finanzieren. Einige staatliche Doktorandenstellen stellen eine offizielle Stelle als akademischer Berater, der in der Regel eine begrenzte Laufzeit hat und nach der Gehaltsnote A13 vergütet wird. Das Gehalt ist das gleiche wie die 50% TVöD mit einem möglichen Einstellungsbonus zusätzlich. Die Idee des Fördervertrages war freundschaftlich, sieht aber im Moment so aus, als ob er die Doktoranden noch nicht so sehr schützt, wie gewünscht, zum Beispiel der Rentenaufbau ist nicht enthalten. Ein weiterer Nachteil ist, dass es nicht möglich ist, Ihr Gehalt zu einem späteren Zeitpunkt zu erhöhen (z.B. von 50 auf 65 %), nicht einmal durch einen neuen Fördervertrag. Anstatt einen höher bezahlten Vertrag anzubieten, kann die Differenz in Form eines “Einstellungsbonus” angegeben werden.

Dieser Bonus kann nur zu Beginn des Arbeitsvertrags gewährt werden. Wenn Sie also einen solchen Einstellungsbonus mit Ihrem Fördervertrag aushandeln möchten, denken Sie daran, dass dies nur möglich ist, wenn Sie zum ersten Mal dem Institut beitreten und Ihren Vertrag unterzeichnen. PhDnet, das Netzwerk aller Doktoranden und Doktoranden der Max-Planck-Gesellschaft, arbeitet kontinuierlich mit der Generaladministration zusammen, um die Bedingungen des Fördervertrages zu verbessern, mit einem kürzlichen Erfolg, zum Beispiel die Ferien von 20 auf 30 Tage zu erhöhen. In Deutschland gilt die Forschung als Beamte (da wir von hart arbeitenden Steuerzahlern finanziert werden) und daher sind die Bedingungen eines Arbeitsvertrags, ähnlich wie bei anderen Arbeitnehmern im öffentlichen Dienst, im Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst vorgegeben. Das bedeutet, dass die Zahl der Arbeitsstunden, der Urlaub und die Höhe des Gehalts gesetzlich festgelegt ist. Die Vertragsbedingungen werden laufend neu verhandelt und können während Ihrer gesamten Beschäftigungszeit (wahrscheinlich zu Ihrem Vorteil) aktualisiert werden. TV-L ist die deutsche Beamtenvergütungstabelle (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L). So werden Beamte deutschland nach ihren Gehältern und ähnlichen Arbeitsbedingungen benotet. Tarifverhandlungen für Beamte sind nicht besonders mit der beruflichen Realität der Wissenschaftler vereinbar.

Beispielsweise können Zeiten, in denen Wissenschaftler nicht bei einem Arbeitgeber des öffentlichen Sektors beschäftigt sind, z. B. mehrere Jahre im privaten Sektor arbeiten, als “schädliche Unterbrechung” angesehen werden. Sie können sogar auf ein niedrigeres Erfahrungsniveau herabgestuft werden. Dies gilt in der Regel nicht für Mitarbeiter, die an einer ausländischen Forschungseinrichtung lehren oder forschen und zu diesem Zweck beschäftigt sind. Dieser Zeitraum gilt als relevante Berufserfahrung und wird auf die jeweilige Zeit auf jeder Ebene angerechnet. Zeiten ohne Beschäftigung, die durch einen Zuschuss finanziert werden, werden in den Augen der öffentlichen Arbeitgeber nur als “nützlich” und nicht als “relevant” angesehen. Das Institut ist daher nicht verpflichtet, dies bei der Bestimmung des Erfahrungsniveaus des Einzelnen zu berücksichtigen. Die in jeder Phase verbrachte Anwartzeit wird nicht unterbrochen, wenn ein Postdoc Mutterschafts- oder bezahlten Urlaub nimmt. Arbeitsunfähigkeitszeiten bis maximal 39 Wochen werden nicht von der Anwartschaftszeit abgezogen.